Elisabeth Schürmann

Eppendorf, Zur Auheide 13


Versteckt im Garten und den Augen der Passanten kaum zugänglich, steht das hohe Sandsteinkreuz der Familie Schürmann. Der stark beschädigte steinerne Korpus ist schon vor 30 Jahren abgenommen worden und lagert seit der Zeit auf dem Boden. Dafür ist auf dem Sockel vorn noch das wunderschöne, in Sandstein gehauene Reliefbild einer Pieta zu sehen. Es stellt die trauernde Muttergottes dar, die ihren toten Sohn hingestreckt auf ihrem Schoß trägt. Darunter die Worte:


Es ist vollbracht.


Auf der Rückseite entdeckt man, ebenfalls in Stein gemeißelt die Daten des Erbauers:

Errichtet 1912 von Franz Schürmann und Antonia Schürmann, geb. Wernsing.


Es ist zu vermuten, dass der Bauer mit diesem Kreuz den Himmel bestürmen wollte, seiner todkranken Frau die Gesundheit wiederzuschenken. Sie starb dennoch mit 33 Jahren.