Lauxtermann in Allendorf am Aubach

Lauxtermanns Mühle, zum Hof gehörig, der an der Straße Borgloh-Allendorf am Ende der Bauerschaft rechts in einem kleinen Waldstück versteckt liegt, besaß einen ausgedehnten Mühlenteich. Das Aubachwasser wurde hier gestaut, um auch in trockener Jahreszeit die Mühle in Betrieb zu halten. Sie wurde in den letzten Jahrzehnten mit einer Wasserturbine angetrieben und hatte 3 Mahlgänge (2 Schrot- und eine Mehlmühle). Wenn sich auch ihr Einzugsbereich bis hin nach Heilerhöfen erstreckte, so hatte die Mühle dennoch keinen eigenen Müller, sondern wurde vom Personal auf Lauxtermanns Hof mitversorgt.




Dieser Hof war auch einer der ersten in Allendorf, der mit elektrischem Strom ausgestattet wurde. Ab 1904 betrieb die Mühle außer den Mahlgängen auch einen Generator.

1938/39 wurde im Raum Allendorf der Aubach begradigt und sein Bett an manchen Stellen ein beachtliches Stück verlegt. Auch die Mühle wurde dadurch ihres Wassers beraubt. Der Besitzer verkaufte die Wasserrechte an den Wasserwirtschaftsverband, und dafür wurde ihm der Mühlenteich kostenlos zugeschüttet. Die Mühle selbst blieb noch eine Weile stehen, bis sie schließlich nach dem Krieg von der Bildfläche verschwand.