Altemüller in Eppendorf am Bruchbach

In Eppendorf, vorbei an der Aumühle, dann an der früheren Gastwirtschaft Nülle links ab, um bei Hörmeyer wieder rechts einzubiegen, liegt am Bruchbach Altemöllers Mühle. Schon lange wird hier kein Korn mehr gemahlen, aber sie ist immer noch eine der schönsten Wassermühlen Borglohs. Man sollte die kleine Mühe nicht scheuen, einen Blick auf die Rückseite des Gebäudes zu werfen. Da hängt das große Mühlrad. Der Zahn der zeit hat bereits kräftig daran genagt, und es ist stark verfallen.




Das Wasser des Bruchbaches, das im Mühlenteich gestaut wird, plätschert heute vor dem Wrack des Rades ungenutzt in die Tiefe, um sich dann durch einen Tunnel im Gebäude wieder in sein natürliches Bachbett zu ergießen.


So sah es mal aus beim "Altemüller"


In der Mühle befinden sich heute noch - verstaubt und verlassen - zwei Mahlgänge, die zum Schroten des Korns geeignet waren. Die Mühle gehörte ehemals zum Schliehenhof. Das Müllerhaus gegenüber wurde laut Inschrift 1722 durch Johann Matthias Altemöller erbaut. Die Mühle dagegen ist wesentlich älter.


Das alte Mühlrad


Es wäre ein Glück für unsere Gemeinde und die zukünftigen Generationen, wenn dieses eindrucksvolle Zeugnis aus der Borgloher Geschichte nicht weiter dem Verfall preisgegeben wäre, sondern erhalten bliebe.