Heinrich OestermeyerAlt-Uphöfen 11

Im Schutz von sieben hohen Kopflinden steht unweit des Hofes Oestermeyer eine einfache, aber hübsche Klause. Sie wurde 1857, ein Jahr nach Rehmes Klause, aus Backsteinen gebaut, die weiß gestrichen und deren Kanten grau abgesetzt sind.

Ihr Spitzdach ist mit roten Kunststoffplatten gedeckt. Der Vorbau der Klause ruht auf zwei Holzsäulen, deren grüne Kapitele an die mit reichlich Blattwerk verzierten korinthischen erinnern.



An der Vorderfront ist im Bereich des Giebels der von einer Girlande umrankte Spruch zu lesen:





Dem gekreuzigten Heiland Jesus Christus zu Ehren hier hingesetzt von Col. J.H. Östermeier und M.E. Stänner –1857–

Im Inneren der Klause hängt über einem kleinen Altartisch eine Kreuzigungsgruppe mit einem bleichen Christus und den beiden Figuren von Maria und Johannes, die ebenfalls völlig weiß bemalt sind. Darunter steht das Jesuswort:


Es ist vollbracht


Der Altarraum ist mit einer Tür aus schmiedeeisernen Stäben verschlossen, über der die Aufforderung steht:


Du sollst nicht anbeten Holz noch Farb, sondern Jesum, der am Kreuze starb.



Um die Klause herum führt ein schmaler Plattenweg, der von einem kleinen Klinkermäuerchen begrenzt wird.