Chronik des Heimatvereins


2013

• Alle Jahre wieder: Plattdeutsches Theater. Vier Vorstellungen des Stückes, "Een Butler op′n Buurnhoff" die nahezu ausverkauft waren, waren die Highlights im März

• Der Heimatverein wählt auf der Hauptversammlung am 22. März einen neuen Vorstand. Erster Vorsitzender wird Joachim Kuhr.

• Achtes Seefest am 7. und 8. September. Wie immer, gut besucht bei guter Musik an beiden Tagen.

• Die Thuiner Schwestern verlassen nach über 100 Jahren am 31.Oktober das Schwesternhaus. Mangelnder Nachwuchs im Orden macht es den Schwestern nicht mehr möglich die vielen kleinen und großen Aufgaben in der Gemeinde zu erledigen.


2012

• Am 10. Januar erhielt Heinz Meyer zu Bergsten, langjähriges Mitglied im Heimatverein Borgloh, eine Einladung zum Neujahrsempfang, bei dem 63 Ehrenamtliche geehrt wurden, und viele aktuelle Hauptamtliche aus Politik, Industrie, Wirtschaft und Verbänden dem Bundespräsidenten ihre Aufwartung machten.

• Am 17.03.2012 war die Erstaufführung des plattdeutschen Theaters zu bestaunen. "Bidde lächeln" hieß es diesmal.

• Am 25.04.2012 wurde in Borgloh der Wochenmarkt eröffnet. Neben einer vom Heimatverein erstellten Marktordnung wurden auch 3 Marktmeister benannt (Josef Burmeister, Klaus Lammers und Josef Raude). Der Markt wird von vielen Bürgern angenommen und erfreut sich großer Beliebtheit.

• Am 13.05.2012 öffnete die Gartenanlage am Renkenörener See mit den "Tagen des offenen Gartens" wieder seine Pforten.

• Das 7. Seefest am Renkenörener See, welches am 1. Wochenende im September stattfand, erfreute ca 1.600 Besucher.

• Alle Jahre wieder: Der Weihnachtsmarkt am 1. Adventssonntag, diesmal auf dem Parkplatz hinter der Pankratiuskirche.


2011

• Der Saisonauftakt am Skulpturenpark Renkenörener See startete am 15.05.2011 mit den "Tagen des offenen Gartens" und endete am Sonntag, den 17.07.2011.

• Zum ersten Mal führte das alljährliche "Schnauferl-Treffen", das bereits seit 20 Jahren von Heiner Rössler, dem Leiter des Automuseums in Melle organisiert wird, zu einem Zwischenstopp an den Renkenörener See. Das älteste Fahrzeug war ein Leon-Bollée-Dreirad aus dem Jahr 1896. Der ursprünglich als technischer Stopp geplante Aufenthalt entwickelte sich wegen der überaus liebevoll gepflegten und exklusiven Karossen zu einem Publikumsmagneten, der viele interessierte Zuschauer ins Staunen versetzte.

• Das 6. Seefest am Renkenörener See in Ebbendorf fand am Samstag, den 3.und Sonntag,4.Sept. 2011, statt. Insgesamt kamen zum Seefest ca. 1.800 Gäste.

• Der neue Bildband "Augenblicke", dessen Herausgeber der Heimatverein ist, wurde Mitte November der Öffentlichkeit vorgestellt. Inzwischen sind davon mehr als 500 Exemplare verkauft worden.


2010

• Das 5. Seefest an der Teichanlage "Renkenörener See" erfreute sich auch in diesem Jahr wieder großer Beliebtheit.

• Im Sommer wurde das 133 Jahre alte renovierte Spritzenhaus an der alten Straße eingeweiht. Es dient dem Heimatverein als Gerätehaus.


2009

• 4. Gartenfest an der Teichanlage "Renkenörener See".

• Dieses Seefest hat mittlerweile seinen festen Platz im Ablauf des Jahres und erfreut sich außerordentlich großer Beliebtheit.


2008

Elisabeth Benne, die Leiterin der Sektion "Trachten und Brauchtum" feiert 25 jähriges Vereinsjubiläum.

3. Gartenfest an der Teichanlage "Renkenörener See".


2007

Wie jedes Jahr präsentiert die Laienspielgruppe wieder ein Theaterstück: "De Radikalkur".

Zum "Tag des offenen Gartens" wird die Teichanlage am Renkenörener See wieder geöffnet.

Im September "Seefest für die Seele" in der kunstvoll angelegten Gartenanlage.


2006

Am 16.07.2006 Fertigstellung der Teichanlage.

Am 27.08.2006 findet das erste Renkenörener Teichfest statt.

Fortsetzung der Aktion Narzissen pflanzen. 2500 Stück, zum Teil gesponsert, werden gepflanzt.


2005

Am 9.6. sind die Tschernobyl Kinder wieder zu Besuch bei Elisabeth Benne. Der Heimatverein hat diese Aktion gerne unterstützt.

Richtfest des Fachwerk-Gerätehauses mit Toilettenanlage am 26.08.2005. Allen Beteiligten ein herzliches Dankeschön.

Auf der Kirmes ist der Heimatverein mit einer Weinlaube und einer Tombola vertreten.


2004

Josef Stegmann legt sein Amt als 1. Vorsitzender aus Altersgründen nieder.

Unter dem Motto "Unser Dorf soll schöner werden", pflanzt der Heimatverein in einer ersten Aktion 1500 Narzissen.

Am Jubilúumsumzug des Blasorchesters Borgloh nimmt der Heimatverein mit einem geschmückten Wagen teil.


2003

Aufführung des Theaterstückes "De Bombendrohung".

Traditionsgemäß wird der Maibaum aufgestellt. Unterstützung erhielt der Heimatverein in gewohnter Manier von der Feuerwehr und dem MGV.


2002

Auch dieses Jahr erfreut die Theatergruppe mit einer Aufführung. Titel: "Unnerbüxen".

Am 23. und 24. November ist der Heimatverein mit einem Stand bei der Weihnachtsausstellung im Blumenhaus Rahe vertreten.


2001

Im März führt die Laienspielgruppe das Stück "Dat Inserat" auf.

Beim 242. Plattdeutschen Frühschoppen in Osnabrück führt der Heimatverin Borgloh Regie. Motto: "Os jedet Johr, Burchel es wä do".


2000

Im April, ein Jahr nach dem Tod von Pfarrer Revermann, wird eine Skulptur, die Pfarrer Revermann noch selbst ausgesucht hat, auf dem Kirchplatz enthüllt.

Im Mai findet die 3. Holzauktion statt.

Im Oktober findet wieder die Hobby- und Kunstausstellung statt.


1999

Im März wird das Theaterstück "De Luegenklock" aufgeführt.

Im Mai wird zum zweiten Mal eine "Holzauktion nach alter Tradition" durchgeführt.


1998

Die Werbegemeinschaft Borgloh wird gegründet.


1997

Auf Initiative von J.Meyer zum alten Borgloh, dem Naturschutzbund, dem Hegering und der Waldschutzgenossenschaft wird am 31.05.1997 ein ca. 4 km langer Waldlehrpfad vorgestellt.

Die Kunst-und Hobbyausstellung im Oktober ist wieder ein voller Erfolg.

Im November wird ein Bildband über Borgloh neu aufgelegt.


1996

Der Rastplatz am Parkplatz "Horstmanns Loch" wird im Beisein der Presse eingeweiht.

Auf der Borgloher Kirmes wird eine Kirmestombola angeboten.


1995

Die Borgloher Kirmes wird wiederbelebt. Der Heimatverein ist aktiv mit der Weinlaube und einer Tombola vertreten.


1994

Im August Wanderwoche im Ostharz.

Im Oktober findet der 170. plattdeutsche Frühschoppen in der Aula des Ratsgymnasiums in Osnabrück statt. Frau Benne verlegt aus diesem Grunde "Omas Waschtag" nach Osnabrück.

2. Borgloher Schlachtefest


1993

Das plattdeutsche Laientheater "Mannslüe sin Dickköpp" wird aufgeführt.

Die Restauration der Friedhofsmauer wird abgeschlossen.

Heimatabend aller in Borgloh heimischen Vereine anlässlich der 925 Jahr-Feier.

Im Dezember Instandsetzung der Uhr im Zwiebelturm der Borgloher Grundschule.


1992

Aufführung des Theaterstücks "Hoppla! Nu kümp Hannes". Die Aufführung ist wie auch in den vergangenen Jahren wieder ein voller Erfolg.

Am 28. März wird mit Unterstützung der Feuerwehr ein Tag zur Pflege der Heimat anberaumt.

Am 07.11.92 findet bei Thiemeyer das erste Schlachtefest statt.


1991

Aufführung des Theaterstücks "Oma heff Geld".

Unter Mithilfe der Feuerwehr wird das Fliegerdenkmal renoviert.

Im Oktober, auf der 3. Hobby- und Künstlerausstellung in der Sporthalle stellt der Heimatverein erstmals seine Aktivitäten zur Schau.


1990

Im März Aufführung des Theaterstücks "Tante Frieda".

Mehr als 20 Auftritte der Trachtengruppe in und um Osnabrück.

Die Borgloher Wanderwege werden neu gezeichnet, in diesem Zuge werden von H. Helling gestiftete Bänke (anlässlich seines 70. Geburtstags) aufgestellt und defekte, so gut es geht, repariert.

Anfang September wird im NDR eine Livesendung "Frietied uppen Lanne" über Borgloh ausgestrahlt.


1989

Am 14. und 15.Oktober findet die 2. Ausstellung der Hobbykünstler in der Aula der Schule mit rund 1000 Besuchern statt.

Anfang Dezember wird nun auch die Westseite des Kirchturms angestrahlt.


1988

Teilnahme am Schnatgang vom "Steiniger Turm" zum "Hettlicher Turm" in Voxtrup am 11.05.1988.

Planwagenfahrt der Trachengruppe im Juli des Jahres

Am 04.11.1988 findet die Einweihung des Förderturms des Kronprinzschachtes nahe der Autobahn in Wellendorf statt. Der Förderturm wurde dort auf Initiative des Heimatvereins errichtet.


1987

Am 30.04.1987 wird in Borgloh erstmals der Maibaum aufgestellt.

Teilnahme der Trachtengruppe an Umzügen in Gesmod und Bad Rothenfelde.

Am 03. und 04.10.1987 findet in der Aula der Schule Borgloh eine Ausstellung der Borgloher Hobbykünstler statt.

Ende des Jahres Aufführung des Theatherstücks "Revulschen in Rixdörp".


1986

Teilnahme am Umzug zum 90 jährigen Bestehen der Feuerwehr am 25.5.1986.

Krippenausstellung des Borgloher Künstlers Rolf Körbitz in den Räumen der Kreissparkasse.

Im November Aufführung des Theaterstücks "De Schelm van Mühlenbrook".


1985

Am 08. und 09.03. wird das Theaterstück "Up Düwels Schuvkar" aufgeführt.

Im Versammlungsraum der Volksbank findet eine plattdeutsche Adventsfeier statt.


1984

Am 19.08.1984 wird mit einer Feierstunde die Wiedererrichtung des Borgloher Dorfbrunnens zelebriert.

Der Bildband "Land und Leute, Bilder und Dokumente aus dem alten Kirchspiel Borgloh" wird im Pfarrhaus vorgestellt.


1983

Am 02.01. und 09.01 1983 wird das Theaterstück "De Blechschaden" aufgeführt.

Erneute Pflanzaktion im April des Jahres

Im November wird in der Kreissparkasse eine Ausstellung über Alt-Borgloh eröffnet.


1982

Am 08.05.1982 findet eine Begrünungsaktion der Baugebiete mit Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehr statt.

Seit Dezember gibt es eine Wanderkarte im Maßstab 1:25000, die auf Bestreben des Heimatvereins ins Leben gerufen wurde.


1981

Das Plattdeutsche Theaterstück "De Wunnerdoktor" wird vor ausverkauftem Haus aufgeführt.

Der Faltprospekt "Ferien in Borgloh" wird herausgegeben.

"Borgloh, seine Geschichte und Geschichten" von Bernhard Feige wird neu aufgelegt.


1980 Das Borgloher Blättken erscheint erstmalig. Hier wird die Bevölkerung über das Schaffen des Vereins informiert. Außerdem erfährt man so einiges über das Dorfleben.

1979

Am 23. April 1979 findet in der Aula der Borgloher Schule eine Wiederbelebungsversammlung des Heimatvereins statt. Ziel ist es, das Dorf und das Dorfleben lebendig zu erhalten. Der Bevölkerung soll das Bewusstsein vermittelt werden, alte Traditionen zu bewahren und die Schönheit unserer Heimat behutsam zu pflegen.

Als Reaktion der Versammlung wird bereits am 1.Mai 1979 eine Mitgliederversammlung abgehalten, in der Bernhard Feige zum 1. Vorsitzenden gewählt wird.


1978 Das neue Heimatbuch "Borgloh, seine Geschichte und Geschichten" von Bernhard Feige erscheint. Dieses wird zum Anlass genommen eine Wiederbelebung des Heimatvereins anzustoßen.

1968 Beteiligung an der 900 Jahr Feier des Kirchspiels Borgloh.

1965 Die Aussichtsplattform auf dem Wasserturm wird verwirklicht.

1964 In einer Mitgliederversammlung wird die Umbenennung des Vereins in "Heimatverein der Samtgemeinde Borgloh"beschlossen. Hierdurch soll zum Ausdruck gebracht werden, dass die Samtgemeinde als ganzes die Bestrebungen des Vereins unterstützen soll. 1. Vorsitzender wird August Westerheide.
Man will zur Erinnerung an Pfarrer Eichholz eine Ehrentafel an der Kirchplatzmauer anbringen.

1963 Am 24.11. 1963 Mitgliederversammlung zur Aktivierung der Heimatpflege.

1959-1962 Zur Zeit keine Aussagefähigen Unterlagen über Wirken und Schaffen des Vereins vorhanden.

1959 Am 08.03. findet eine Mitgliederversammlung statt. Die Teilnahme ist äußerst gering (7 von 55 eingeladenen Personen).

1954-1958 Zur Zeit keine aussagefähigen Unterlagen über Wirken und Schaffen des Vereins vorhanden.

1953 Der Jahresbeitrag beträgt zur Zeit 1 DM.
Am 14.04. wird auf dem Saal Greive ein Heimatabend mit 105 zahlenden Gästen durchgeführt.

1952 Der Heimatverein trägt an die Gemeinde den Wunsch heran das Gemeindesiegel zu ergänzen.

1951 Der Heimatverein involviert sich ganz massiv in den Naturschutz.
Außerdem erwirbt der Heimatverein 120 Heimatbücher.

1950 Erstellung eines Heimatbuches durch Prof.Dr. Brinkmann, derzeit Naturschutzbeauftragter des Landkreises.

1949 Die Gemeinde Borgloh-Wellendorf soll ganz massiv beworben werden. Außerdem soll die Aufnahme ins Deutsche Hoteladressbuch erfolgen. Folgende Beherbergungsbetriebe stehen zur Verfügung:

Hotel Greive5 BettenBorgloh
Gasthof Böert4 BettenBorgloh
Pension Villa Strubberg12 BettenBorgloh
Gasthof zum Bahnhof (Tepe)4 BettenWellendorf
Gasthof zum kühlen Grunde6 BettenUphöfen


1948 Planung zur Erstellung eines Heimatbuches. Der Heimatverein soll sich mit drei Druckseiten daran beteiligen. Die Durchführung gestaltet sich aber eher schleppend.
Es herrscht ein reges kulturelles Vereinsleben in Form von zahlreichen Veranstaltungen (Wanderungen, Konzerten usw.).

1947 Am 30. November 1947 kommt es zu einer Neubelebung des Vereins. Als 1. Vorsitzende wird Josef Schriewer gewählt. Eine neue Aufgabenbildung durch Sektionsbildungen wird vorgenommen.

1944-1946 Zur Zeit keine aussagefähigen Unterlagen über Wirken und Schaffen des Vereins vorhanden.

1943 Der Heimatverein kümmert sich auch um die Jubilare und veranlasst z.B. die Veröffentlichung des Jubilars in der Tageszeitung.

1942 Diskussion über Waldstücke, die in die Landschaftsschutzkarte eingetragen werden sollen. Außerdem sollen entstandene Schäden besichtigt werden. Durch Kriegseinflüsse kommt es aber nicht zu den vorgenannten Aktionen.
Es tauchen erstmalig Berichte auf, wonach der Heimatverein die traurige Pflicht übernahm, die Angehörigen über den Tod von gefallenen Soldaten zu informieren.

1941 Vorsitzender des Vereins ist Josef Schriever.

1935-1940 Zur Zeit keine aussagefähigen Unterlagen über Wirken und Schaffen des Vereins vorhanden.

1934 Anschaffung eines Vereinsstempels.

1933 Erstmalig kann der Verein über ein Guthaben verfügen.

1932 Wirtschaftlich gesehen ist auch dieses Jahr eher schlecht. Der Kontostand rutscht weiter ins Minus ab.

1931 Schlechte Zeiten für die Vereinskasse. Trotz Spenden weist die Vereinskasse einen Minusbetrag von 79,25 Reichsmark auf.

1930 Der Vorsitzende des Heimatvereins, Pastor Richard, veranlasst die Veröffentlichung von Texten beim Verkehrsverbund Teutoburger Wald: "Der schöne Teutoburger Wald".

1929 Am 14. April 1929 wird der Heimatverein als Heimat- Verkehrs- und Verschönerungsverein gegründet. Bereits am 30. Juni 1929 wird das Fliegerdenkmal eingeweiht.