Was ist geblieben?

Wenn man mit offenen Augen durch unsere schöne Heimat wandert, so sieht man an dem ein oder anderen Landschaftsdetail die Überreste des ehemaligen Bergbaus.


Fördergerüst des Kronprinzschachtes

Das Auffälligste Wahrzeichen ist sicherlich der an der A33 stehende Förderturm des ehemaligen Kronprinz-Schachtes. Der Förderturm wurde 1986 demontiert und zwischengelagert.

1988 wurde der Förderturm nach Restaurierungsarbeiten auf dem Gelände des ehemaligen Ernst-August-Schachtes wieder aufgerichtet.


Durchstreift man die Wälder des Gersberges oder des Strubbergs, so ist an einigen Stellen immer noch zu sehen, das hier in die Natur eingegriffen wurde. Am Gersberg ist auch heute noch ein Mundloch (Öffnung eines Stollens an der Tagesoberfläche) erhalten geblieben. Auf dem Strubberg sind noch etliche Stellen eingezäunt, da es hier Bergverschiebungen und Einbrüche gibt.



Ein weiteres Relikt aus der Zeit des Bergbaus sind im Sacksland die Überreste des Georg-Schachtes. Das Gebäude des Maschinenhauses wurde nach dessen Schließung an die Evangelische Kirche verkauft. Nach dem zweiten Weltkrieg diente das Gebäude als Notunterkunft.

Die Siedlungshäuser aus der damaligen Zeit auf dem Strubberg bzw. der Erichshöhe, am Schwarzen Weg und an der Iburger Straße sind ebenfalls zum Teil noch vorhanden.