Die Kirchen der Samtgemeinde Borgloh

Sankt Barbara, Wellendorf

Erste Planungen in Wellendorf eine Kirche zu bauen gab es um 1900. Maßgeblich an der Durchsetzung des Projektes beteiligt war der Brenereibesitzer Georg Dütemeyer aus Hankenberge, der dem Bau, mit einem Zuschuß von 30.000 Mark aus eigenen Mitteln, Nachdruck verlieh.

Nach dem Tod von Georg Dütemeyer wurde zunächst keine Kirche gebaut. Als aber 1910 ein Erweiterungsbau der Pankratiuskirche in Borgloh geplant wurde, machte man deutlich, dass es sinnvoller wäre statt des Erweiterungsbaus in Borgloh mit dem Neubau der Kirche in Wellendorf zu beginnen.


Der Beginn des ersten Weltkrieges 1914 machte allerdings die Vorbereitungen zunichte und der Bau der Kirche wurde erneut verschoben.

1920 war es wiederum ein Dütemeyer, der mit neuen Initiativen den Kirchenbau wieder voranbrachte. Mit den Ausschachtarbeiten konnte im Jahre 1922 begonnen werden. Am 5. November 1922 ist die Grundsteinlegung. Bereits am 13.11.1924 fand die Konsekration durch Bischof Dr. Wilhelm Berning statt.

Die neue Kirche war noch ohne Kirchturm ausgestattet, da die Finanzsituation schwierig war und das Geld infolge der Inflationszeit einfach nicht vorhanden war.

Ende der vierziger Jahre des letzten Jahrhunderts wurde dann eifrig an der Fertigstellung des 27 m hohen Kirchturms gearbeitet. Am 13. November 1949 wurde er eingeweiht.

1962 wurde eine neue Orgel von der Fa. Kreienbrink eingebaut.


Die Kirche in Wellendorf


Der Friedhof in Wellendorf