Die Kirchen der Samtgemeinde Borgloh

Der Erweiterungsbau der Pfarrkirche in Borgloh 1939



Im Laufe der Jahrhunderte wurde die Borgloher Kirche oftmals baulichen Veränderungen unterworfen, sei es aus Platzgründen oder Verlegung der Kirche vom "Alten" zum "Neuen" Borgloh. Auch der große Brand 1753 machte eine Erneuerung notwendig. Die größten Veränderungen ergaben sich allerdings durch den Erweiterungsbau in den Jahren 1938/39.


Die Kirche war im Laufe der Jahrhunderte, bedingt durch das Anwachsen der Gemeinde, zu klein geworden und bedurfte einer grundlegenden Erneuerung.
Schon vor dem ersten Weltkrieg war für diesen Bau gesammelt worden und in den zwanziger Jahren des vorigen Jahrhunderts schritten die Planungen voran. 1924 kam der Kirchenbau in Wellendorf dazwischen.
Die Planungen sahen vor, auf der Birkenbrede (Kaplans Garten) zu bauen. Pfarrer Richard hatte den Plan, die Kirche nach Osten zu erweitern. Dazu benötigte er allerdings den Platz von Oestermeiers Haus. Der Kirchenvorstand fuhr zwecks Besichtigung nach Beesten, Kreis Lingen. Allerding hatte die dortige Ausbauform (Ausbau nach Norden) bei uns noch viele Hindernisse.


Die 1912 errichtete Kaplanei musste verlegt werden. Die alte Schule, die nur noch als feuchte Wohnung diente, musste abgerissen werden. Zwar hatte die Kirche seinerzeit die Mittel zum Bau dieses Gebäudes beschafft, doch hatten sich die Eigentumsverhältnisse in der Zwischenzeit so verändert, dass dieses Gebäde erst erworben werden musst, bevor es abgerissen werden konnte.
Die Gemeinde stiftete mit erstauneswertem Eifer.

  

Die Kirche bis 1876, Grundriss und Sicht von Osten                                           Die Kirche von 1876 bis 1898



Die Kirche ab 1939

1938 war es dann soweit. Die Aushubarbeiten begannen und der notwendige Platz wurde geschaffen. Die Grundsteinlegung erfolgte im gleichen Jahr.



1938, Die Aushub- und Vorbereitungsarbeiten an der Kirche



1938, Grundsteinlegung des neuen Erweiterungsbaus

  

Die Bauarbeiten in vollem Gange

  

1939, feierliche Einweihung der Kirche