Die Borgloher Schulen

Die Schule in Borgloh ist, wie alle Pfarrschulen vermutlich mit oder bald nach Errichtung de Pfarre gegründet worden. Ob sie auch schon im 12. Jahrhundert, als die Kirche und Pfarre vom Alten Borgloh an die jetzige Stelle verlegt wurde, bestanden hat, ist nicht belegt. Sie wurde jedoch an der Kirche auf dem Kirchhof erbaut und hat unter den Kirchhöfern die erste Stelle erhalten.

Vor dem 30jährigen Krieg im Jahre (1618-1648) wird in Borgloh bereits regelmäßig Schule gehalten. Danach wird dieser Betrieb nur noch still, quasi ohne Genehmigung, fortgesetzt.

Im Jahre 1648 richteten die katholischen Pastöre den Schulbetrieb wieder ein und errichteten 1659 ein eigenes Schulhaus, welches vermutlich das erste in der Geschichte Borglohs war.

1667 wird ein Schulbau aus Fachwerk direkt hinter der Kirche errichtet.

1753 nach dem Dorf- und Kirchenbrand baute man eine Empore nordseits durch die Kirche mit einer Außentreppe. Etwa 12 Jahre haben dort die Kinder, auch im Winter, Unterricht gehabt. Das alte Schulgebäude war nur notdürftig hergerichtet, reichte aber nicht aus.


Das Schulgebäude von 1791


1791 wird eine Schule aus massiven Sandsteinen, die zum Teil aus den Ruinen der Windmühle am Strubberg entnommen wurden, erbaut.


Der Lehrer war damals zugleich Kirchendiener und somit auch mit der Leitung des gesanges betraut.

Die Schule war in der Mark berechtigt mit Heu, Streu und Weide. Bei der Teilung Ende des 19. Jahrhunderts an der abgelegensten Seite (Dissener Grenze) zahlte sie 40 Taler Teilungskosten, erhielt aber laut alten registern einen Ertrag von 6 Groschen jährlich.

1796 wurde als Lehrer David Heilmann angestellt. Dieser wirkte an der Schule bis 1856.

1822 wird eine Erweiterung der Schule notwendig. 1823 hat man daher eine zweite Schulstube bei Küster Düvelius gepachtet. (Heute wird das Haus von Familie Füllbier bewohnt)

Alle Kinder, die das achte Lebensjahr vollendet hatten, wurden zur Schulpflicht herangezogen.

Im Jahr 1830 waren für die Winterschule 340 Kinder gemeldet. Kinder kamen damals mit acht Jahren zur Schule.

Nach vielen Verhandlungen mit den Protestanten, welche zwar die Bau- und Unterhaltspflicht der Schule anerkannten, aber vom Bau einer nötig gewordenen zweiten Klasse (der Mädchenschule) nichts wissen wollten, wurde schließlich durch Vereinbarung 1836 mit dem Bau der neuen Mädchenschule auf Küstergrundstücken am neuen Kirchhof begonnen.

Am 29. Oktober 1837 wurde eine neue Mädchenschule neben dem neuen Friedhof eingeweiht. In dieser Schule wurde mehr als 60 Jahre unterrichtet. 1977 wurde sie abgerissen, da sie dem neuen Feuerwehrhaus weichen musste. (zwischenzeitlich wohnte hier auch der Postbote Karl Hörmeyer, vielen auch als Musiker bekannt).


Die Mädchenschule 1837, später Feuerwehrhaus

Im Jahre 1861 erhielt der Lehre Anton Torberge die hiesige Küsterstelle mit der Verpflichtung, einen Hilfslehrer für eine zu errichtende Unterklasse einzustellen. Diese Unterklasse der Knaben wurde in der Küsterei errichtet. Eine Unterklasse der Mädchen gab es nicht, da die Unterklasse der Knaben eine zulässige Anzahl von Mädchen beinhalten durfte.
Am 1. November des Jahres 1890 wurde der Lehrer H. Wessels von Geeste nach Borgloh versetzt. Er wurde von Pastor Kerle am 5. November in seinen Dienst eingeführt. Er bekleidete die sogenannte "Erste Lehrer" Stelle. Nit der ersten Lehrerstelle wurde ihm auch provisorisch noch die Küster-und Organistenstelle an der heisigen Pfarrkirche übertragen. Dafür bewilligte ihm der Schulvorstand ein Gehalt von gerade mal 750 Mark, im Jahr! Wie sich so ein Gehalt damals zusammensetzte zeigt die nachfolgende Aufstellung:

Dienstleistung Betrag
Ertrag aus Dienstländereien jährlich 18,57 Mark
Kapitalzinsen 65,03 Mark
Naturalien zum Geldwerte von 53,77 Mark
Bezüge aus Fundationen, wofür der Lehrer bei Seelenämtern zu singen hat 34,77 Mark
Aus einer Geldrente von 0,62 Mark
Bezüge für Begleitung der Leichen zum Kirchhofe 25,66 Mark
Bezüge für Ausholen der Leichen aus den Häusern 80,00 Mark
Aus einer Zulage aus der Schulkasse 470,30 Mark
Kerzen, welche der Lehrer für die Lichtmessprozession erhät, im Werte von 1,50 Mark

Die Schulgemeinde brauchte also die vom Staat bewilligten 500 Mark für die erste Lehrerstelle von 500 Mark nicht mal an den ersten Lehrer auszuzahlen.
Mit dem Beginn des Sommersemesters 1894 wurde eien Veränderuing der Klasseneinteilung vorgenommen. Die Mittelklasse war bis dato geteilt und die obere Hälfte der Klasse wurde der Oberklasse zugeteilt. Von jetzt war die ganze Mittelklasse der Oberklasse zugeteilt. Daurch wurden jetzt 6 Jahrgänge unterrichtet. Die Änderung wurde vorgenommen, damit die mit 180 Schülern überfüllte Unterklasse entlastet werden konnte.
Am 7. März 1897 trat der hiesige Schulvorstand zusammen, um die Lehrerbesoldung zu regeln. Danach beziehen die Lehrer ein Grundgehalt von 1100 Mark und einen Einheitssatz der Alterszulagen von 140 Mark. Die Lehrerinnen beziehen ein Grundgehalt von 900 Mark und einen Einheitssatz dee Alterszulagen von 100 Mark.

Im Jahre 1900 wurde wieder einmal ein neuer Schulbau benötigt. An der Hauptstraße entstanden in drei Bauabschnitten vier Klassenräume mit zwei Lehrerwohnungen (heute Stäutermann). Im Zuge dessen erhielt Borgloh eine vierte Lehrkraft.

Bis 1921 stieg die Schülerzahl ständig an, so dass sogar zwei weitere Lehrkräfte benötigt wurden.





Das Schulgebäude bis 1954
(heute Stäutermann)

1912 bestand die Notwendigkeit ein fünftes Klassenzimmer anzubauen. Das alte Haus erhielt eine Verlängerung nach Süden. Dazu wurde der von Frl. Grönefeld genutzte Garten vom Colon Peistrup erworben. Die Maurerarbeiten wurden von Meister Liesing durchgeführt, die Zimmerarbeiten von Meister Bünger aus Borgloh. Am 4. November wurde das Klassenzimmer in Benutzung genommen.
Während der Sommerferien 1914 brach der Erste Weltkrieg aus. Mit der Mobilmachung eilten auch die Borgloher Reservisten zu den Fahnen. Die Schulkinder wurden immer wieder anghalten der Soldaten zu gedenken. Die Mädchen strickten Strümpfe und Pulswärmer. Die Knaben sammelten Liebesgaben aller Art in großen Mengen.
Traf eine Siegesnachricht ein, so wurde der Unterricht geschlossen bzw. für einen Tag ausgesetzt.
Im Februar sammelten die Kinder Gold und innerhalb von 14 Tagen hatten sie Gold für 5000 Mark zusammen. Die Kinder brachten den Leuten das Geld in Papier und Silber zurück. Zur Belohnung bekamen die Kinder "Goldfrei".
Im Februar 1917 wurde die Schule wegen Kohlenmangels vorläufig geschlossen. Am 22. Februar konnte der Unterricht wieder aufgenommen werden, da die Landwirte Brennholz als Heizmaterial lieferten.
Aus Mangel an Lehrkräften wurde 1918, zu Beginn des neuen Schuljahres, für die aus Dienst ausscheidende Lehrerin Frl. Rümker keine Lehrkraft angestellt. Die Konsequenz war ein vorläufiger 3 klassiger Unterricht. Es wurden jeweils zwei Klassen zu einer zusammengefasst.
Erst im Mai wurde wieder das 6 klassige System wie früher eingeführt.
1921 wurde das System mit 6 aufsteigenden Klassen eingeführt. Die erste Folge dieser Einrichtung war die Ernennung des Hauptlehrers Holtgreve zum Rektor.
Mit Beginn des Schuljahres 1925 wurde die Schulsparkasse nach dem System Renirkens-Essen eingeführt. Die gesparte Summe betrug am Ende des Jahres 1315,80 Mark.
Das System nach Lehrer Renirkens war ein patentrechtlich geschütztes Markensystem und wurde Ende des 19. Jahrhunderts entwickelt. Ziel der Schulsparkassen war es, dass Schüler Geldbeträge einzahlen und verzinst ansparen konnten. Dieses System sollte Schüler und Jugendliche zum Sparen anhalten und Ihnen dabei praktische Hilfestellung geben.
Die erste Schulsparkasse überhaupt gab es schon um 1820 ( z.B. in Goslar).
1928 schrumpften die Schülerzahlen relativ stark. Der Grund war der Wegzug vieler Familien aus Borgloh. Diese Familien, Handwerker und Hüttenarbeiter, wollten sich gern ein eigenes Heim gründen, was ihnen aber aufgrund der unerschwinglichen Bodenpreise in Borgloh nicht möglich war. Das Bauland soltte zwischen 12 und 15 Mark pro Quadratmeter kosten. Fast alle dieser Familien ziehen nach Kloster-Oesede, wo die Verhältnisse weit günstiger liegen.
Die wirtschaftliche Notlage der Zeit spiegelt sich auf dem gebiet der Schulsparkasse im Jahre 1931 wieder. Wurden sonst etwa 1000 Mark gespart, waren es in diesem Jahr nur noch 400 Mark. Im ganzen wurden in der Schulsparkasse seit Einführung 5561 Mark gespart. Nach Rückzahlungen und Umschreibungen auf Sparbücher beträgt der Bestand noch rund 1428 Mark.
Der Anregung der Regierung Osnabrück, auch in der hiesigen Schule 1934 ein Milchfrühstück einzuführen, konnte zunächst nicht nachgekommen werden, da in dem Gemeindeetat keine Mittel dafür vorgesehen waren. Im Januar lud der Leiter der NSV (Nationalsozialistische Volkswohlfahrt) Borgloh die hier in Frage kommenden Personen zu einer Besprechung in dieser Angelegenheit ein. Er stellte Mittel aus der Winterhilfe zur Verfügung. Man einigte sich dahin, dass die Kinde erst einmal 14 Tage probeweise mit Milch versorgt werden sollten.
Die in diese Zeit gemachten Erfahrungen sollen dann später verwertet werden. Seit dem 4. Februar bekommt die hiesige Schule täglich 9 Liter frische Milch geliefert. Von den 253 die Schule besuchenden Kindern werden 36 mit je 1/4 Liter Milch bedacht. Davon erhalten 30 Kinder die Milch unentgeltlich. Sechs Kinder bezahlen sie. Ausgegeben wird die Milch um 10 Uhr in der Pause.
Vom gesundheitlichen und erzieherischen Standpunkt aus ist die Einrichtung zu begrüßen. Nach den Erfahrungen, die die Lehrpersonen mit dem Milchfrühstück an der hiesigen Schule gemacht haben, würden sie es begrüßen, wenn daraus eine Dauereinrichtung gemacht würde.
Allerdings hielt sich diese Einrichtung nicht lange, denn schon mit Beginn des neuen Schuljahres waren die Mittel der bisher zur Verfügung gestellten Winterhilfe erschöpft und das Milchfrühstück wurde wieder eingestellt.
1937 wurde im Kellerraum des hiesigen Schulgebäudes eine Schulküche eingerichtet. Darin erhält der letzte Jahrgang der Schulmädchen in zwei Kursen von jeweils 4 Wochenstunden praktischen Hauswirtschaftsunterricht.
Zu Beginn des Winterhalbjahres ist auf dem Schulgebiet Borgloh-Wellendorf eine große Änderung eingetreten. An Stelle der konfessionellen Schule trat die Gemeinschaftsschule. 34 katholische Schulkinder aus Eppendorf, die bisher die hiesige Schule besuchten, wurden der dortigen Schule überwiesen. An deren Stelle traten 12 evangelische Kinder der Schule Holte in die hiesige Schule ein.
1939 wird auf Anordnung des Ministers für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung, die bisherige katholische Volksschule in Borgloh ab dem 1. April als Gemeinschaftsschule Borgloh bezeichnet.

Einweihung der Schule an der Schulstraße am 12.06.1954                         Die Schule in Borgloh im Jahre 1954



Bedingt durch immer weiter steigende Schülerzahlen, musste man Ende der vierziger Jahre erneut über einen Schulerweiterungs- oder -neubau nachdenken.

Im Jahre 1954 wird der Schulneubau eingeweiht.

1962 wird das neunte Schuljahr in Borgloh eingeführt.

1963 wird nach 16-monatiger Bauzeit der neue Schulerweiterungsbau seiner Bestimmung übergeben, Er beinhaltet zwei Klassen und zwei Fachräume.
Ab 1967 werden die Schüler des 6. und 7. Schuljahres der Eppendorfer Volksschule und die Klassen 5-8 der Allendorfer Schule in Borgloh integriert.
In den nächsten Jahren kletterte die Schülerzahl auf 561 in 18 Klassen.

1971 wurde eine neue moderne dreigeschossige Schule nach 15 monatiger Bauzeit eingeweiht. Gleichzeitig mit der Schule wurde eine neue Turnhalle ihrer Bestimmung übergeben.

Nach der Schulreform 1974 wurde die Orientierungsstufe gegründet, die in den Schulneubau einzog. Hier wurden die Klassen 5 und 6 der Gemeinde Hilter unterrichtet. Die Klassen 7-9 wurden in die Hauptschule nach Hilter verlegt.

1978 ist die Grundschule in ihrem ursprünglichen Gebäude als zweizügige Schule untergebracht. In der Aula hinter dem ehemaligen Haupteingang ist ein moderner Computerraum entstanden. Die Schulleitung, Sekretariat und das Lehrerzimmer befinden sich in der ehemaligen Rektorenwohnung links des Schulgebäudes.

30 Jahre Orientierungsstufe Hilter in Borgloh

Wir erinnern uns vielleicht noch an eine Schulform, die vor etwas mehr als 40 Jahren ihren Standort im Ortsteil Borgloh für die Dauer von genau 30 Jahren hatte. In Niedersachsen wurde ab 1972 die Schulform "Orientierungsstufe" (OS) durch die damalige Landesregierung in Hannover eingeführt. Teilweise war sie schulformunabhängig, also selbständig oder auch schulformabhängig und damit in den Jahrgängen 5 und 6 an eine der weiterführenden Schulen wie Hauptschule, Realschule oder Gymnasium angebunden.


Die Orientierungsstufe hatte u.a. die Aufgabe, Schüler nach der 4. Klasse der Grundschule weiterhin für zwei Jahre gemeinsam, also integriert, zu unterrichten und sie erst danach ihre Schullaufbahn im gegliederten Schulsystem mit Hauptschule, Realschule und Gymnasium fortsetzen zu lassen. Die Schüler wurden in den zwei OS-Jahren intensiv u.a. in ihrem Lern- und Leistungsverhalten beobachtet (Beobachtungsbogen) und gefördert. In differenzierenden Leistungskursen (äußere Differenzierung) wurden sie in den Fächern Mathematik und Englisch und zu Beginn des 2. Halbjahres der 5. Klasse (Grobdifferenzierung in Kurs I und II) und ab Klasse 6 durch eine Fachleistungsdifferenzierung in A-, B- und C-Kursen unterrichtet, um sie auf die spezifischen Anforderungen der Sekundarstufe und ihrer Schularten hin zu orientieren und vorzubereiten


Am Ende der 6. Klasse erhielt jede(r) Schüler/in ein OS-Gutachten mit der Empfehlung, an welcher weiterführenden Schule (HS oder RS oder GY) er/sie die Schullaufbahn fortsetzen sollte. Die Eltern waren dabei in ihrem Willen frei, eine ihrem Kind entsprechende Schulentscheidung zu treffen.


Die systematische Schülerbeobachtung in allen Unterrichtsfächern war ein wichtiges pädagogisches Instrument in der OS, um die Schüler in ihrem Lernƽ, Leistungs- und Sozialverhalten beurteilen zu können und damit bei der Schüler- und Elternberatung entscheidende Informationen und Hilfestellungen geben zu können.


Der Rat der Gemeinde Hilter beschloss in seiner öffentlichen Sitzung am 18.02.1974 mehrheitlich die neue Schulform zum 01.08.1974 in unserer Gemeinde einzuführen. Der Standort Borgloh, an dem bislang eine Grund- und Hauptschule (GHS) bestand, sollte insofern umorganisiert werden, als der Hauptschulteil im neuen Schulgebäude an der Schulstraße dann die selbständige Orientierungsstufe aufnehmen und die bisherige Hauptschule in Borgloh mit der Grund- und Hauptschule in Alt-Hilter (Süderbergschule mit Rektor W. Jostes) zusammengeführt werden sollte. Umgekehrt gab die GHS Hilter ihre 5. und 6. Klassen nach Borgloh ab, was für Schüler und Eltern aus diesem Ortsteil wegen des notwendigen Schülertransports gewöhnungsbedürftig war. Ebenso musste für die Mädchen und Jungen nach der 4. Klasse in der GS Wellendorf (Rektorin Frau Kelly) deren neuer Schulweg nach Borgloh organisiert werden. Somit verblieb dann die Grundschule (GS) Borgloh (Rektor B. Feige) an ihrem angestammten Platz. Der Ortsteil Borgloh hatte damit zwei nebeneinander bestehende Schulen mit jeweils eigenen Lehrerkollegien. Die GS unterrichtete die Jahrgänge 1 bis 4 und die neue OS die Klassen 5 und 6.


Die Gemeinde Hilter schaffte in der Folge die sächlichen Voraussetzungen und Ausstattungen für die neue Schule und die Schulaufsichtsbehörde die personellen. Zum 01.08.1974 war dann die "OS Hilter", so wie damals hieß, funktionsfähig. Mit einem Kollegium, das aus Grund-, Haupt-, Realschul- und Gymnasiallehrern bestand, begann ihre Schularbeit. Die Schulleitung der OS Hilter wurde durch die Bezirksregierung Weser-Ems Herrn M. Hagemann als Rektor und Herrn J. Külker als Konrektor übertragen. Dieses Leitungsteam arbeitete dann in der Folge 30 Jahre lang vom 01.08.1974 bis zum 31.07.2004 mit ihren Kolleginnen und Kollegen zusammen. In der Schulverwaltung waren zunächst Frau G. Feige, später Frau A. Theiling bzw. Kiel tätig. Hausmeister waren damals Herr H. Depenbrock, danach Herr B. Meyer zu Allendorf, die für beide Schulen in Borgloh zuständig waren.


Im ersten Jahr seit der Einrichtung der OS-Hilter besuchten insgesamt 119 Schülerinnen und Schüler aus der Gemeinde Hilter in fünf Klassen die neue Schulform in Borgloh.
Mitglieder des ersten OS-Schulelternrats waren: Herr H. Lepper (Vorsitzender und Klassenelternvertreter 5c4), Herr Bergstermann (5c1), Herr Linnemann (5c2), Frau Schimmöller (5c3), Herr Hamann (5c5).


Insgesamt durchliefen ca. 3.390 Schülerinnen und Schüler die OS-Hilter bevor sie auf die weiterführenden Schulen zumeist in Alt-Hilter (GHS), in Dissen (RS), in Bad Iburg (RS und Gy), in Oesede (RS und Gy) und Osnabrück (RS und Gy in bischöflicher Trägerschaft) überwechselten.


Die letzte Gesamtkonferenz der OS Hilter fand nach dem Auflösungsbeschluss der Niedersächsischen Landesregierung (MP C. Wulff) bezüglich aller Orientierungsstufen in Niedersachsen am 28.06.2004 statt.
Aus dem Kollegium waren anwesend: Herr Rektor Hagemann, Herr Konrektor Külker, Frau Münnich, Frau Pollmann, Frau Schoenke, Frau Gramberg, Frau Berger, Frau Rauch, Frau Averbeck, Frau Kikker, Frau Leweke, Frau Dokus-Peikert, Frau Lücke, Frau Zindler und Herr Rauch. Als weitere Konferenzteilnehmer nahmen Herr Regierungsschuldirektor Fiedler, Herr Bürgermeister H. Bußmann, Herr Rüter als Vertreter des Schulträgers (Gemeinde Hilter), die Schulelternvertreter Frau Sundermann, Frau Barlage und Frau Storey-Lahmann und als Schülervertreter Jonas Degenhardt und Nina Rahe teil.

Mit Beginn des Schuljahres 2004/2005 übernahm die Realschule Hilter (Rektor R. Wüstehube und Konrektor Herr Ackermann) bis zum Jahr 2013 das baulich erweiterte Gebäude der ehemaligen OS-Hilter. Und seit 2013/14 gibt es dort die zweizügige Oberschule (OBS) Hilter (Rektor R. Wüstehube und Konrektor Ackermann) mit zurzeit 250 Schülerinnen und Schülern (Stand: 18.01.2015) in der Sekundarstufe I (Klasse 5 bis 10).


Die Standorte der Borgloher Schulen


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