Die Geschichte der Meyerhöfe

Meyer zu Uphöfen

Die Geschichte des Meyer zu Uphöfen ist ein wenig durcheinander. Im Jahre 1266 ist der Uphöfer ein Hof des Domkapitels. Bis 1870 wird der Uphöfer = Knollmeyer genannt, Uphöfer geschrieben, ein verkleinertes Erbe. Warum der Hof Knollmeyer der "Uphof" genannt wurde, wird leicht erkennbar, wenn man sich die Lage des Gehöftes anschaut (der Hof oben in der Übersicht). Der Bauer dieses Hofes war der Uphöfer, dessen Name dann auf alle Bewohner dieses Ortsteils übergegangen ist.

Der Meyer zu Uphöfen ist Oestermeyer, vor dessen Tür bei der Klause die Versammlungen abgehalten wurden. Das jetzige Gebäude wurde vor über 200 Jahren errichtet. In anderen Quellen heißt es, Westermeyer sei der Meyer zu Uphöfen. Westermeyer heißt auch Westermanns Erbe. Im Jahre 1266 überträgt Bischof Widokind von Osnabrück zwei Schilling Zehntrenten (bei der Kuria sind sonst vier Schilling üblich) von der Kuria Uphof in der Pfarrei Borgloh an den Johannesaltar der Domkirche. Im Jahre 1292 tritt bei den Ravensbergern Hermann de Uphove als Zeuge auf.


Ein weiterer Kandidat für den Meyer zu Uphöfen ist der Meyer zu Dratum. Einige halten dieses bischöflich münstersche Lehen für den eigentlichen Meyer dieses Bereiches. Wenn man sich die Funktionen eines Meyerhofes vor Augen hält, ist dieses durchaus nicht von der Hand zu weisen.

Der Meyer zu Dratum und seine Umgebung wird 1314 Erbe von Holte und dann bischöflich münstersches Lehen zu "Klein Dratum". Zum Meyerhof gehörten das Holzgericht in der Dratumer Mark und der freie Sundern. Die Hofgruppe wird nach 1442 Haus Dratum (Hof Lüdering, Konerding, 2 Kotten, 1 Mühle, Kreyenbroks Haus und Meyer zu Klein Dratum). Im Jahre 1553 werden die Höfe zusammengezogen und das Gut erhält die Privilegien.

Dieses würde bedeuten, dass es einen Meyer zu Uphöfen eigentlich nicht gegeben hat.


Meyer zu Uphöfen? Hof Oestermeyer


Folgenden Grundherren war der Meyer zu Uphöfen eigenhörig:

• Oestermeyer
  • 1605 Ledenburg
  • 1723 Haus Königsbrück

• Westermeyer
  • v.Ankum
  • 1605 v.Roland
  • 1723 Dr.Hartmann