Ein lustiges Stück um drei Bauern, die jeder eine Frau suchen. Doch bevor die Schauspieler auch nur den ersten Satz proben konnten, setzten sich vier Mitglieder des Heimatvereins zusammen und übersetzten das Stück aus dem ursprünglichen Nordsee-Platt ins Borgloher Platt. "Wir achten natürlich auch darauf, kein Stück zu spielen, das vor einem Jahr in einer Nachbargemeinde aufgeführt wurde", sagt Laurenz Schürmeyer.

Gut drei Wochen vor der Premiere wird es Ernst, die Gruppe übt zum ersten Mal auf der Bühne der Realschule. Und dann drängt auch schon die Zeit. "Dreimal die Woche müssen wir proben", sagt Spielleiter Heinz Meyer zu Bergsten, der seit 1994 Regie führt.


Der Heimatverein hat sich der plattdeutschen Sprache verschrieben, doch Meyer zu Bergsten sieht ein bisschen schwarz, wenn er über die plattdeutsche Sprache redet. "Ob wir in zehn Jahren auch noch plattdeutsches Theater spielen? Wahrscheinlich versteht es dann niemand mehr", ist er etwas pessimistisch.

2008 Eene Frubben mott hiär!


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