Schon mit der ersten Szene nimmt das Stück rasantes Tempo auf und zeigt Amanda und den Nachbarn Dreyer, wie sie den vom Baum gestürzten, sympathischen Verlierertyp Willibald ins Haus tragen. Gelungener Wortwitz und Situationskomik nehmen das Publikum gleich mit auf die Reise. Amanda teilt derbe aus, was besonders dem weiblichen Teil des Publikums die Lachtränen in die Augen quillen lässt.


Wenn auch den beiden älteren Protagonisten scheinbar die Liebe abhanden gekommen ist, dem Jungvolk geht es umgekehrt. Oder was haben plötzlich der ominöse Staubsaugervertreter und der seltsame Doktor auf der Szene verloren? Wenn die mal nicht Willibalds Töchtern Martina und Christina nachstellen wollen. Und dann taucht plötzlich noch ein Kurschatten auf. Jetzt ist auf der Bühne ein explosives Gemenge entstanden, das ein Attentat auf die Lachmuskeln des Publikums unternimmt.

2006 De arme Willibald


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